Unterwegs im Kraterland

Auf dem Rückweg vom Ashram verabschiede ich mich in Mitzpe Ramon von Sergey und dem roten Käfer. Ich will mir unbedingt den Krater Makhtesh Ramon anschauen und hatte außerdem einen Tipp für eine ausgefallene Übernachtungsmöglichkeit dort. Im „Silent arrow“ schläft man in einer Art Beduinenzelt abseits vom Ort und auch hier unter einem grandiosen Sternenhimmel.  Es gibt auch keine Elektrizität, nachts nur ein paar Laternen und dazu die unglaubliche Stille.

Mitzpe Ramon liegt hoch am Kraterrand und ist deshalb auch temperaturmäßig angenehmer. Dennoch brennt die Sonne ganz schön und ich lege mir für meine Wanderung einen Hut zu. Der Makhtesch hat gigantische Ausmaße, ist 40 km lang, 9 km breit und 400 m tief. Auf meinem Weg begegne ich Steinböcken, die hier häufig und unbeeindruckt vom Menschen unterwegs sind.

Am nächsten Tag hatte ich erneut das Glück hinten auf der Teneré Platz zu nehmen  und die weitere Umgebung zu erkunden, einschließlich eines unfreiwilligen Aufenthalts wegen eines gerissenen Kupplungszugs. Aber wer mich kennt, weiß, dass mich so schnell nichts erschüttert und ich nun weiß, wie man den austauscht. Reisen bildet ja doch in jeglicher Hinsicht!

image

image

image

image

Eine Antwort zu “Unterwegs im Kraterland

  1. Wer Dich kennt, weiß natürlich auch, dass es eine Deiner leichtesten Übungen ist, Dir mitten in die Wüste eine Tenerè zu bestellen, die Dich abholt. Schade, dass der wunderschöne Steinbock nicht auch noch drauf gepasst hat!
    Liebe Grüsse Mo

Hinterlasse eine Antwort zu Christa Antwort abbrechen