waren schon vor 3.000 Jahren begehrte Handelsware an den Küsten Keralas. Und seit Vasco da Gama* hier 1498 an Land ging, begannen auch die Portugiesen, Niederländer und Engländer beim Gewürzhandel kräftig mitzumischen. Im hiesigen jüdischen Viertel befinden sich noch heute viele Umschlagplätze und es riecht intensiv nach Ingwer, Nelken, Zimt und all den typischen Gewürzen der indischen Küche.
Die besteht hier vor allem auch aus Meeresfrüchten und Fisch, die man am Hafen fangfrisch kaufen und direkt zubereiten lassen kann. Dahinter ein weiteres Wahrzeichen: Die riesigen chinesischen Fischernetze.
Klar, dass ich heute Abend auch Fisch gegessen habe, zubereitet mit Ingwer und Knoblauch. Während ich den draussen auf der Terrasse esse, taucht erneut Bastian, der Hausherr, auf, um eine frische Blumenkette um das Jesusbild zu hängen. Ich vermute, dass auch ich vom göttlichen Segen profitieren soll.
* Vasco da Gama ist übrigens hier gestorben und zunächst auch begraben worden. Habe mir heute seine Grabplatte in der St. Francis Church angeschaut. Erst später wurden seine sterblichen Überreste nach Lissabon überführt.
- Jain Temple
- Santa Cruz Basilika
- Chinesische Fischernetze








