Der Geruch von Pinien

Heute habe ich mit dem Bike einige Buchten ausserhalb erkundet. Schmale Strassen durch Pinienwaelder – Visier offen, wie das riecht… – bis hinab zu den

Straenden. Man merkt natuerlich ueberall, dass Hochsaison ist und sonntags sind auch die Einheimischen unterwegs, aber ich kann das ganz gut ausblenden (immer waer das allerdings definitiv nix fuer mich!). Und zum Schluss habe ich doch auch noch eine herrliche Bucht ohne Sonnenschirm- und Liegenverleih entdeckt – da war dann auch nicht viel los.

In der Abendsonne dann zurueck in die City. Schon von weitem leuchtet die ueber allem thronende Festung der Altstadt – das Licht ist toll.

Abends sind da momentan Konzerte, das heisst hier ab 22h. Mal sehen, vielleicht mache ich den Aufstieg nachher nochmal.

 

Hablas español? Un poco…

Hier gehe ich ab Montag in die Schule! Hatte vor der Reise schon mal in Sachen Sprachkurse in Barcelona recherchiert, falls ich unterwegs Spass daran habe. Aber momentan verspuere ich keine Lust auf eine Grossstadt zumal ich Barcelona ja auch schon kenne. Hier habe ich alles auf ueberschaubarem Raum, echt spanisches Flair, diverse Straende in der Naehe und eine freundliche Sprachschule. Dort habe ich heute Vormittag bei Maria einen Einstufungstest gemacht und werde naechste Woche vormittags am Intensivunterricht teilnehmen. Und nachmittags kann ich dann weiter aktiv an der Bevoelkerung ueben 😉

Auch die Uebernachtungsfrage hat sich heute geklaert. In meinem bisherigen Hostal konnte ich nicht mehr bleiben – alles ausgebucht uebers Wochenende – aber ich habe um die Ecke tatsaechlich eine Alternative gefunden und dort kann ich sogar bis naechsten Freitag bleiben, denn auch Maria sagte mir, dass sie zwar bei der Unterkunftssuche behilflich ist, es aber zur Zeit echt schwierig sei. Aber wie immer auf dieser Reise hatte ich das Vertrauen, dass sich eine Loesung finden wird. Und ich kann meiner Jetzt-Schon-Lieblings-Fruehstuecksbar treu bleiben!

So habe ich den heutigen Tag mehr oder weniger mit Orga verbracht, morgen ist dann vielleicht mal wieder Strand angesagt. Gestern war ich in Talamanca, direkt neben Ibiza, schoene Bucht, mit vielen Italienern, die dringend Brillennachschub brauchen:

... oder die?

die....

Barcelona muss noch warten

image

Gestern Abend habe ich die Nachtfähre ablegen hören, mit der ich eigentlich nach Barcelona wollte. Aber ich fühle mich hier gerade so wohl, dass ich beschlossen habe, noch zu bleiben.
Denn Ibiza-Stadt gefällt mir trotz Hochsaison sehr. Ich sitze wie jeden Morgen in einer unspektakulären Bar beim Cafe con leche und genieße das Leben rund um mich. Neben mir wie jeden Morgen die verrückte Alte beim Cortado und die durchgestylte Blonde auf dem weg zur Arbeit. Der Kellner gibt der Blonden Feuer und erträgt das irgendwann einsetzende lautstarke Palaver der Alten mit gleichmut – alles wie immer.

Muss nur die Zimmerfrage noch lösen, denn es ist alles ziemlich ausgebucht und momentan kann ich nur so von Tag zu Tag verlängern. Ich halte euch auf dem laufenden.

Orangen fuer Formentera…

…. waren heute Vormittag mit mir an Bord nach Formentera. Ausserdem  jede Menge Italiener. Auch Ibiza-City ist voll von ihnen und man erkennt sie in erster Linie an Sonnenbrillen mit pinken, gelben oder weissen Gestellen.

Ausblick auf die Salinen

Im Hafen La Savina habe ich mir gleich ein Fahrrad gemietet und los ging´s Richtung Ses Illetes, den langen Zipfel noerdlich des Hafens. Man radelt an den Salinen vorbei und kommt schnell zu superschoenen Straenden. Im Westen ruhiges Wasser und Baden erlaubt, auf der Ostseite  richtige Wellen mit Badeverbot.

Die coole Schwester hatte sich beklagt, dass sie die letzten Tage nur drinnen war, also habe ich sie heute eingepackt und wir haben gemeinsam in der Sonne gelegen.
 
 
 
… endlich mal wieder an der Luft

Herrlich war´s!

Nach einem ausgiebigen Essen zur spanischen Mittagszeit um 16h haben wir dann noch eine groessere Runde gedreht und sind ueber Pujols und Sant Francesc wieder zurueck zum Hafen.
Und jetzt gehts unter die Dusche!
 
 
 

Downtown Ibiza

Nach den Wi-Fi-Tagen und wenig entspanntem Schreiben auf dem Handy, sitze ich jetzt in einem locutorio in Ibiza-City mit haengender Tastatur… ok, man kann nicht alles haben…

Gestern haben Harriet und ich nach der Yogaklasse noch eine Acroyogaeinheit eingelegt.

Entspannung pur... bedankt, Harriet 🙂

Sie hat in Sneek ein eigenes Yogastudio und gibt dort auch Thaimassagen  und ich kam in den Genuss einer Profimassage und einer sehr stabilen Base!

Danach war Inselerkundung angesagt und wir haben einen herrlichen Nachmittag am Strand verbracht und auf dem Rueckweg abends noch sehr lecker in einer anderen Bucht gegessen. Ich wuensche Euch echt allen, dass das Wetter auch bei Euch besser wird und schicke ganz viel Sonne – fùer die Yogis unter Euch: vielleicht helfen Sonnengruesse!

Super-Yogis...

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Urlaub!!!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heute morgen habe ich dann den Garden of Light mit ein wenig Wehmut wegen all der netten Menschen dort verlassen und mich in die „Hauptstadt“ aufgemacht. Hier siehste mit Abstand die kuerzesten Roecke, die hoechsten Schuhe, die aufgestyltesten People und an jeder Ecke locken die Angebote der Megaclubs. Relativ unbeeindruckt davon thront ueber allem die Altstadt und macht den Besuch auch fuer Flachschuhtraeger wie mich lohnend – spanisches Leben pur! Ich koennte ewig auf einem der schoenen Plaetze sitzen und nur Leute gucken oder auf Formentera schauen und langsam die Sonne dabei untergehen sehen…
 
 

Buenos días

image

image

image

Seit gestern Nachmittag scheint die sonne und so sieht der jardín del luz dann heute morgen aus :

I am a tree…

image

image

image

… sagte der Mann, der im Bus gestern hinter uns saß und hielt einen langen Vortrag über das fucking British government. Hier leben tatsächlich ne Menge schräger Vögel. AltHippies, Partypeople und jede Menge Yogis auch.
Wir sind hier im „garden of light“ nur noch ein häuflein Versprengter, da die Zukunft hier ja relativ ungewiss ist. Zum Glück habe ich gleich Harriet aus Holland getroffen und wir beide machen es uns richtig nett.
Die Yogastunden sind gut und sehr intensiv und ich habe hier zum ersten mal Kundalini-Yoga ausprobiert, spannend!
Der weg hier runter ist allerdings abenteuerlich, bin mit bike und Gepäck ganz schön ins rutschen gekommen und hatte deshalb noch keinen großen nerv von hier aus mit dem bike die Insel zu erkunden. So sind wir dann zu Fuß, mit Bus oder Taxi unterwegs und lernen dabei echt interessante Menschen kennen.
Fotos gibts noch nicht viele, denn gestern war es schon den ganzen Tag bedeckt und seit dieser Nacht regen – der erste seit zwei Monaten! Das letzte Foto ist von heute morgen…

Auf der matte in Ibiza…

Oder auf Ibiza? Bin gestern Abend gut hier gelandet, die letzten 2 km allerdings eine abenteuerliche Piste, so abgelegen ist das hier. Aber ein kleines Paradies und wie ich gerade herausgefunden habe, gibt es eine stelle mit wi-fi!
Morgen werdet ihr mehr von mir hören, dann auch mit Fotos… hoffentlich!

Mit Moses auf dem Markt

Bei mir gehts biblisch weiter 😉 Gestern Abend enterte Moses aus Lissabon unser Zimmer. Da haben die Franzoesinnen und ich nicht schlecht geguckt, wussten wir doch bis dahin nicht, dass wir im mixed dorm untergebracht sind…  Die kleinen Franzoesinnen – maximal 20 – haben erstmal fluchtartig das Zimmer verlassen und so kam ich mit Moses ins Gespraech. Wir sind in diesem Hostel mal mit Abstand die aeltesten und das schweisst natuerlich zusammen! Auch Moses geht einem normalen Beruf nach, er arbeitet als Polizist und war auch mal drei Jahre in Sagres (Hola, Linda!) stationiert. Das groesste Problem in dieser Zeit war immer, dass die Tankstelle oefters keinen Sprit mehr hatte… Nun ja, inzwischen wurde die Polizeistation dort wohl auch geschlossen.

Ich liebe solche Markthallen...

Heute morgen waren wir dann zusammen auf dem Markt. Ich kaufe dort ja immer gerne mein Obst ein und das Angebot ist echt unglaublich frisch und lecker. Und die Markthalle der Wahnsinn!

 

Moses ist dann zum Zug um die Kueste zu erkunden und wir treffen uns gleich nochmal auf ein paar Tapas.

Ich bin dann erstmal mit dem Bus zum Strand und von da aus in die „Ciudad de las sciencias y las artes“. Unglaubliche Architektur mit tollen Fotomotiven.

sollte ich es dieses Mal hinbekommen haben mit dem Hochformat?

Wenn das Raufladen nicht immer so lange dauern wuerde, wuerde ich noch viel mehr einstellen.

Auf jeden Fall habe ich noch diese Luftaufnahme abfotografiert, da koennt ihr sehen, wie gross das Ganze ist und im Hintergrund vielleicht den Hafen erkennen, von dem aus ich morgen mal wieder eine Faehre nehme… nach: Ibiza! Es gibt dort ein Yogazentrum, in das ich fuer ein paar Tage gehen werde. Leider machen sie, wie jetzt auf der website zu lesen ist, Ende Juli zu und ich freue mich, dass ich noch ein paar Tage dort sein kann.

http://www.ecoyogacentreibiza.com/

... links davon uebrigens das Stadion des FC Valencia (to whom it may concern 😉

Valencia!

Heute morgen musste ich mich im Hostal El Cartero in Teruel noch von Luna verabschieden, dabei waere sie ganz gerne Sozia auf der Fahrt nach Valencia geworden…

La Luna

Die Strecke war nur wegen des starken Windes ein wenig anstrengend, aber davon hatte mir Jesus schon erzaehlt… mucho vient0! Ansonsten faehrt man fast die ganze Zeit weiter ueber die spanische Hochebene, hoechste Stelle heute 1.225 m, und dann irgendwann kurz vor Valencia das Meer!!! Jesus verdanke ich uebrigens auch einen Sonnenbrand auf beiden Schultern, weil ich vor lauter Quatschen mit ihm nicht nochmal Sonnencreme aufgetragen habe. Und das brennt echt immer noch ziemlich, Dr. Tacke, meinem Hautarzt, moechte ich jetzt gerade nicht begegnen.

Wettertechnisch sieht es in Alemania ja nicht so gut aus, also schicke ich Euch ganz viel spanische Sonne von der Dachterrasse des Hostels mitten in der Altstadt von Valencia. Hier hat mich das Navi (sponsored by Marc :), das wollte ich heute eh mal erwaehnen), mal wieder sicher hingeleitet. Ueber Land brauche ich das ja nicht, aber in den Staedten ist echt praktisch, vor allem auch fuers Wiederrausfinden aus verwinkelten Gassen. Morgen bleibe ich auf jeden Fall noch hier und wohin es dann am Donnerstag geht: lasst Euch ueberraschen!

Das Glockenlaeuten von eben muesst Ihr Euch dazu denken...