Mit dem internet access ist hier alles nicht so einfach. I. Cafes gibts nicht (nicht mehr?), der ein oder andere Laden oder auch mal ein Hostel wirbt mit Wi-Fi, aber a) ist meist die Verbindung wenig stabil, weil die Waende immer dick sind und b) auf dem smartphone laenger schreiben ist die Hoelle.
Also bin ich auf Bibliotheken angewiesen mit eingeschraenkten Oeffnungszeiten und begehrten PC-Plaetzen. Habt deshalb Verstaendnis, dass ich die Zeit dann nutze und leider nicht einzeln auf eure Kommentare – die ich echt geniesse zu lesen 🙂 – antworte.
Den vorgestrigen Nachmittag habe ich in St. Ives verbracht, ein Bilderbuchort, der demzufolge auch von Touris wimmelt. Die meisten hielten sich aber in den Shops auf und da bin ich ja komplett raus – due to limited space. Und total yogisch natuerlich – frau braucht das alles ja nicht. Ich habe stattdessen am Strand gelegen und dem Konzert der Salvation Army gelauscht.
Um das noch zu kroenen, hat es den ganzen Tag nicht geregnet.
Wettermaessig wars dann auch gestern ganz o.k., als ich nach Land’s End gefahren bin. Der Englaender sieht’s eh gelassen und sagt immer hoffnungsvoll „it clears up“. Ja, so sind sie und immer superfreundlich. Jeden Morgen beim Bikepacken gruesst mich wirklich jeder, der an mir vorbeikommt – egal wo. Und noch was Suesses: Im letzten Dorf vor Land’s End ein grosses selbstgemaltes Schild an der Laterne: Watch out – deaf cat around! Grossartig, oder?
In Land’s End kam dann sogar mal wieder richtig die Sonne raus – am 8. Juli, damit das auch auf allen Fotos festgehalten ist. Und eine weitere Herausforderung wartete auch schon auf mich… nach den all den treuen Jahren wollte sich ausgerechnet jetzt und dort die Sohle meines linken Stiefels verabschieden.
In Helston habe ich das dann bei Thomson „Great Service-great people“ kleben lassen.
„I super-glued it“ sagte der Thomson-Mann zu mir und wollte fuer diesen wahrscheinlich spannendsten Auftrag des Tages auch keinen einzigen Pence haben 🙂
Weiter nach Lizard Point, wo ich in einem Hostel mit Meerblick uebernachtet habe. Im einsamen Planeten stand: Views have to be seen to be believed. Und ja, es war wirklich awesome and breathtaking. Dort habe ich auch Svenja wiedergetroffen, mit der ich in Penzance schon das Zimmer geteilt habe und gemeinsam mit ihr den gestrigen Abend im oertlichen Pub „Top House Inn“ verbracht, mit Fish & Chips, Lager und einer strawberry sensation als Dessert.
Heute nochmal Station in Boswinger und morgen dann nach Plymouth auf die Faehre. See you!!!








