Der Desert Ashram ist definitiv der abgefahrenste Ort, an dem ich bisher Yoga gemacht habe. Vom Yoga Dome aus ist nichts als unendliche Weite zu sehen, nachts überspannt ein surrealer Sternenhimmel das Areal.
Bei 43 Grad tagsüber unterrichtet Roni uns morgens um 6.30 und dann nochmal um 17.30. Dazwischen gibt’s Meditation im klimatisierten Raum „Samadhi“ und reichlich Gelegenheit, die Ashram-Bewohner kennenzulernen. Wie man es sich vorstellt, ein buntes Völkchen. Hinzu kommen ungezählte Katzen, über die Tische spazierende Hühner, schreiende Pfaue und jede Menge Hasen. Komme mir vor wie Alice in Wonderland. Hier darf jeder sein, auch mein Mattennachbar im Workshop, der nur spärlich mit einem Tuch bekleidet ist. Nach einer kürzlichen Tantra-Woche hier, hatte er sich von diesem Wochenende offensichtlich Ähnliches erhofft und versuchte bis zum Schluss, mich oder eine der anderen Frauen für zumindest einen Blick unter sein Tuch zu gewinnen…. Vermutlich kommt Yoga für ihn künftig nicht mehr in Frage.
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