waren schon vor 3.000 Jahren begehrte Handelsware an den Küsten Keralas. Und seit Vasco da Gama* hier 1498 an Land ging, begannen auch die Portugiesen, Niederländer und Engländer beim Gewürzhandel kräftig mitzumischen. Im hiesigen jüdischen Viertel befinden sich noch heute viele Umschlagplätze und es riecht intensiv nach Ingwer, Nelken, Zimt und all den typischen Gewürzen der indischen Küche.
Die besteht hier vor allem auch aus Meeresfrüchten und Fisch, die man am Hafen fangfrisch kaufen und direkt zubereiten lassen kann. Dahinter ein weiteres Wahrzeichen: Die riesigen chinesischen Fischernetze.
Klar, dass ich heute Abend auch Fisch gegessen habe, zubereitet mit Ingwer und Knoblauch. Während ich den draussen auf der Terrasse esse, taucht erneut Bastian, der Hausherr, auf, um eine frische Blumenkette um das Jesusbild zu hängen. Ich vermute, dass auch ich vom göttlichen Segen profitieren soll.
* Vasco da Gama ist übrigens hier gestorben und zunächst auch begraben worden. Habe mir heute seine Grabplatte in der St. Francis Church angeschaut. Erst später wurden seine sterblichen Überreste nach Lissabon überführt.
- Jain Temple
- Santa Cruz Basilika
- Chinesische Fischernetze








Hey Susan,
von mir an dieser Stelle auch mal wieder ein herzliches „Hallo“. Habe mich sehr über deine Geburtstags-SMS gefreut. Sie kam an, als ich gerade gelandet war (Fallschirmsprung) – auch so eine Erfahrung, wenn auch kurz im Vergleich zu 10 langen Tagen. Hat mir allerdings sehr gut gefallen!
Und Cochin fand ich auch schön, so klein und ruhig 🙂 Genieße es mit all seinen Düften. Und alles, was noch kommt und alles, was du schon gesehen, erlebt, erfahren und geschafft hast. Proud to know U – Andrea –