
Gestern half mir meine yogische Gelassenheit. Und mir ist so richtig klar geworden, wie schön es ist, bisher eigentlich immer ausserhalb der Hochsaison unterwegs gewesen zu sein. Denn bis abends um halb 10 hatte ich noch keine Unterkunft. Früher waren wir ja immer im Auto unterwegs und darin konnte man ja notfalls auch pennen. Oder hatte ein Zelt dabei. Aber jetzt?
Dabei hatte der Tag so nett mit einem Cafe auf der plaza santa Susana in Girona angefangen. Weiter gings über die N 11 zur Grenze mit viel Verkehr in beide Richtungen. Viele Biker dabei und reges grüßen, was ich in Spanien ja quasi gar nicht hatte.
Als Ziel hatte ich mir Sete auserkoren und bin munter über perpignan, Narbonne und Beziers dort hin. Und ab dort und etwa 17h begann die suche nach einem Zimmer. Doch alles „complet“, Hotels, selbst die miesesten und auch die richtig teuren, und auch ein Gites, wo alle gerade gemütlich beim Abendessen saßen und ich kurz Hoffnung schöpfte, mich gleich dazu setzen zu können – rien!
So trieb mich meine suche schließlich bis Montpellier. Dort noch eine mittlere Odyssee durch die Altstadt – eine gigantische Baustelle, kein Hotel, langsam wurde es dunkel – und dann fand ich endlich ein blödes Ibis und bekam das allerletzte Zimmer!
Und trotz allem: bin total entspannt geblieben, OM!
Foto: letzte Rettung für mich und den Spanier: vor dem Ibis